Sudoku
SUDOKU ist japanisch und bedeutet "alleinstehende Ziffer". In neun Blöcken (3 mal 3 Blöcke) mit jeweils neun Feldern (3 mal 3 Feldern) müssen Zahlen von eins bis neun eingetragen werden - und zwar so, dass innerhalb einer Reihe, einer Spalte oder eines Blocks keine Zahl doppelt vorkommt. Das Spiel besteht aus einem Gitterfeld mit 3 × 3 Blöcken, die jeweils in 3 × 3 Felder unterteilt sind, insgesamt also 81 Felder in 9 Reihen und 9 Spalten. In einige dieser Felder sind schon zu Beginn Ziffern zwischen 1 und 9 eingetragen. Typischerweise sind 22 bis 36 Felder von 81 möglichen vorgegeben. Ziel des Spiels ist es nun, die leeren Felder des Puzzles so zu vervollständigen, dass in jeder der je neun Zeilen, Spalten und Blöcke jede Ziffer von 1 bis 9 genau einmal auftritt. Wenn eine Zahl in einem Feld möglich ist, bezeichnet man sie als "Kandidat". Die drei Bereiche (Reihe, Spalte, Block) werden zusammengefasst als ?Einheiten? bezeichnet. Obwohl Sudokus in der Regel mit Ziffern arbeiten, sind zur Lösung keinerlei Rechenkenntnisse erforderlich. Man kann ebenso neun andere abstrakte Symbole verwenden - Ziffern ermöglichen durch ihre feste und bekannte Reihenfolge jedoch ein leichteres Überprüfen der fehlenden Elemente innerhalb einer Einheit. Der früheste Ursprung des Sudoku kann in den Rätselspielen des Schweizer Mathematikers Leonhard Euler gesehen werden, der solche unter dem Namen Carré latin (Lateinisches Quadrat) bereits im 18. Jahrhundert verfasste. Abweichend von den modernen Sudoku-Rätseln sind diese nicht in Blöcke (Unterquadrate) unterteilt.
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